Geburt

geburt.jpg Jetzt wird es spannend und vielleicht sind noch 100 Fragen rund um die bevorstehende Geburt unbeantwortet. Da geht es von Themen, wie:

- wo bekomme ich mein Baby ?
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wer soll dabei sein ?
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was kann mir während der Geburt helfen?

bis zu Fragen zur Ernährung des Babys, Familienzimmer, Rooming-In u.s.w.

Eine Übersicht über die Möglichkeiten lesen sie hier. Weitere offene Fragen können in einem Vorgespräch mit der Hebamme z.B. in einem Anmeldegespräch in der von ihnen gewählten Klinik ( einfach über den Kreißsaal einen Termin ausmachen ) oder bei der jeweiligen Kreißsaalführung geklärt werden. Vieles wissen sie aber ja auch schon durch ihren Geburtsvorbereitungskurs.

 

Es geht los und sie fahren in die

Klinik zur Geburt:

Bei Wehen, einem Blasensprung, oder auch wenn sie unsicher sind, ob sich ihr Baby schon auf den Weg machen möchte, erwartet sie auf jeder Geburtsstation rund um die Uhr eine Hebamme und ein Ärzteteam, um ihnen zu helfen.

Nach einer Aufnahmeuntersuchung besprechen sie mit der diensthabenden Hebamme, wie sie sich ihre Geburt vorstellen und wie es jetzt weitergeht. Wenn sie dann in den Kreißsaal „einziehen“, wird die Hebamme sie bei den Wehen unterstützen und gemeinsam mit ihnen den besten Weg suchen, damit ihr Kind gesund und munter das Licht der Welt erblickt.

Fragen sie sie zu den Möglichkeiten, wie ihr Partner sie in der Geburtsarbeit unterstützen kann, welche Geburtsposition sie einnehmen möchten ( Hocker, stehend, Vierfüßler, liegend ), Wassergeburt- ja oder nein, welche Schmerzerleichterung es gibt, u.s.w.

Viele Hebammen sind fortgebildet in Homöopathie oder Akupunktur und können den Geburtsablauf auch hiermit unterstützen.

Sollte es zu einem Hebammenwechsel unter der Geburt kommen, tauschen sich die Kolleginnen über den Stand der Geburt aus, so dass sie nahtlos gut betreut werden.

Nach der Geburt des Kindes haben sie erst einmal Zeit, ihr Baby in Ruhe zu begrüßen, bevor evtl. Geburtsverletzungen von der Ärztin versorgt werden.

Bei einem ersten Anlegen ( wenn sie stillen möchten ) hilft ihnen die Hebamme noch im Kreißsaal.

Ca. 3-4 Stunden nach der Geburt können sie, wenn Mutter und Kind fit sind, zu Hause alles dafür vorbereitet ist und sie eine betreuende Nachsorgehebamme haben, ihr Wochenbett zu Hause beginnen. Oder sie werden vom Kreißsaal aus auf die Wöchnerinnenstation verlegt, wo ihnen die Schwestern mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Beleggeburt:

Sie haben auch die Möglichkeit, sich von ihrer Beleghebamme in die Klinik begleiten zu lassen. Dabei ist ihre Hebamme ab der 36. Schwangerschaftswoche rund um die Uhr für sie rufbereit. Die Geburt beginnt in der Regel mit Unterstützung der Hebamme zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung und wir entscheiden gemeinsam, wann wir in den Kreißsaal fahren.

Auch bei diesem Angebot ist es uns Hebammen wichtig, sie in ihrem Wunsch nach einer selbst bestimmten Geburt mit ihren individuellen Bedürfnissen zu unterstützen. Die Förderung des natürlichen Geburtsprozesses steht hier im Vordergrund. Eine wichtige Grundlage dafür ist ein Vertrauensverhältnis zwischen den werdenden Eltern und der betreuenden Hebamme. Dies wächst im Kontakt zueinander- im Idealfall über 9 Monate !!

Also: nehmen sie früh genug Kontakt zu einer der Beleghebammen auf, wenn sie ihre Hebamme schon vor der Geburt kennen möchten.

 

Hausgeburt:

Wenn sie möchten, dass ihr Baby zu Hause geboren wird, sollten sie möglichst früh in der Schwangerschaft Kontakt zu einer der Hausgeburtshebammen aufnehmen. Eine individuelle Betreuung in der Schwangerschaft und der Ausschluss bestimmter Risiken schaffen die Basis für eine sichere Begleitung in der Geburtssituation - auch zu Hause !

Gerade Familien, die schon Kinder haben, schätzen an der Hausgeburt den natürlichen, fließenden Übergang von der Schwangerschaft zu der Familiensituation mit dem neuen Baby. Die „ großen“ Kinder können von Anfang an hautnah teilhaben an dem Wunder Bruder oder Schwester.